DIE KRAFT

Wie geht das mit der Kraft? Die Schnelligkeit des Griffendes eines Golfschlägers ist nur gering bedeutend für die Maximalgeschwindigkeit eines Golfschwungs. Sie liegt bei sehr langsam schwingenden Damen bei ca. 20 km/h und bei den Longhittern der PGA Tour knapp unter 30km/h.

SCHIEF UND KRUMM

WIE GEHT DAS MIT DEM LAG?

Der Lag im Golfsport bezeichnet die Verzögerung des Zuschlagens oder, biomechanisch, den Nacheilwinkel des Golfschlägers. Der Fachausdruck dafür lautet: SPÄTES SCHLAGEN

(W)IRRGLAUBEN

Nach nun 25 jähriger Tätigkeit und intensivstem Versuch des Ausrottens, ist es mir nie gelungen, die Zeit zu „übertünchen“, die Menschen mit Belehrungen von vermeintlich Besseren auf dem Golfplatz verbringen.

So gut und lieb gemeint es auch von anderen sein mag, es bleibt valsch wenn man zu glauben beginnt,

man wäre hoch gekommen, hätte aufgeschaut, wäre neugierig gewesen, oder hätte den Kopf nicht unten gelassen. Diese für das Problem des Toppens ins Feld geführten Erklärungen sind nicht nur fabuliert sondern komplett valsch.

  • Zur Erklärung ein Rechenbeispiel. Während eines vollen Herrenschwunges entstehen 50-70Kg Zugkraft im Treffmoment, die nach unten ziehen. Setzen wir noch ein durchschnittliches Herrengewicht von 80 Kg hinzu, dann müsste, die dem Kopf anhängige Muskulatur, eine durchschnittliche Last von 130-150Kg durch neugieriges Schauen überwinden. Dieses wohlgemerkt beim strengen Versuchen den Kopf „unten zu lassen“. Wäre dieses irgendeinem Menschen jemals gelungen wäre der Kopf im Halsbereich abgerissen und der Spieler instant tot.

Merke: Auch „Hans-guck-in-die-Luft“ konnte Golfspielen und Ballkontakte werden nicht durch ein Kopfbewegen getoppt oder rumgerissen.

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DER GRIFF – Teil 2

Anforderungen an das Greifen

Es gibt diverse Anforderungen an das Greifen des Schlägers:

  • Der Schläger soll während der Bewegung in den Händen bleiben, weder wegfliegen noch bis zum Treffpunkt des Balls verrutschen.
  • Die Hände sollen maximal beweglich sein.
  • Die Hände sollen möglichst viel Streckenergie auf den Schläger übertragen können.
  • Die Hände und die meist mit betroffenen Ellenbogengelenke (Epicondilitis) sollen von Schmerzen verschont bleiben.

Um diese Anforderungen zu befriedigen eignet sich folgende Vorgehensweise:

1. Der hintere Handballen der linken Hand wird von oben auf den Griff gelegt.

Hierdurch entsteht der komplette im Schwung geforderte Halt. Die linke Hand widersteht der ziehenden Gesamtkraft von bis zu 70 Kg, welche bei einem vollen Herren-Drive entsteht. Die Hand liegt abgewinkelt so auf dem Griff, dass ein Hohlraum unterhalb der Hand entsteht.

2. Die rechte Hand liegt über der linken mit der Lebenslinie so „abgekuschelt“, dass Daumen und Grundglied des Zeigefingers eine „Spange“ oben auf dem Griff bilden.

Diese Spange überträgt die Hauptenergie auf den Golfschläger und sorgt für die möglichst größte Streckgeschwindigkeit der Handgelenke. Mit der rechten Hand wird ebenfalls nicht gegriffen; nur die Finger haben Kontakt mit dem Griff.

Das entstehende Neugefühl beim Einnehmen der richtigen Handposition, fühlt sich wie immer „VALSCH“ an, ist jedoch die Grundlage für gutes Golfspiel.

DER GRIFF – Teil 1

… ist ein Stück Gummi am Schläger

Die Hand ist das „Werkzeug aller Werkzeuge“ (Aristoteles). Und doch scheuen sich Menschen häufig Ihre Hand einmal genau anzuschauen.
Heißt es „Greifen“, greift der Mensch, souverän wie er ist, mit Daumenballen und Gegenfinger zu.
Heißt es: „Legen sie Ihre Hände auf den Schlägergriff“, sind viele überfordert und brauchen Anleitung.

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