DER GRIFF – Teil 2

Anforderungen an das Greifen

Es gibt diverse Anforderungen an das Greifen des Schlägers:

  • Der Schläger soll während der Bewegung in den Händen bleiben, weder wegfliegen noch bis zum Treffpunkt des Balls verrutschen.
  • Die Hände sollen maximal beweglich sein.
  • Die Hände sollen möglichst viel Streckenergie auf den Schläger übertragen können.
  • Die Hände und die meist mit betroffenen Ellenbogengelenke (Epicondilitis) sollen von Schmerzen verschont bleiben.

Um diese Anforderungen zu befriedigen eignet sich folgende Vorgehensweise:

1. Der hintere Handballen der linken Hand wird von oben auf den Griff gelegt.

Hierdurch entsteht der komplette im Schwung geforderte Halt. Die linke Hand widersteht der ziehenden Gesamtkraft von bis zu 70 Kg, welche bei einem vollen Herren-Drive entsteht. Die Hand liegt abgewinkelt so auf dem Griff, dass ein Hohlraum unterhalb der Hand entsteht.

2. Die rechte Hand liegt über der linken mit der Lebenslinie so „abgekuschelt“, dass Daumen und Grundglied des Zeigefingers eine „Spange“ oben auf dem Griff bilden.

Diese Spange überträgt die Hauptenergie auf den Golfschläger und sorgt für die möglichst größte Streckgeschwindigkeit der Handgelenke. Mit der rechten Hand wird ebenfalls nicht gegriffen; nur die Finger haben Kontakt mit dem Griff.

Das entstehende Neugefühl beim Einnehmen der richtigen Handposition, fühlt sich wie immer „VALSCH“ an, ist jedoch die Grundlage für gutes Golfspiel.

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